Wir über uns
Praktikumsangebot


Warum wurzelechte Pflanzen?

Rosa gallica 'Complicata'Ahornblatt legt großen Wert darauf, Ihnen nach Möglichkeit Gehölze auf eigener Wurzel anzubieten. Das ist leider nicht selbstverständlich. Oft werden Gehölzreiser auf eine fremde Unterlage „veredelt“ (okuliert, gepfropft), was den Baumschulen ihre Arbeit verkürzt und erleichtert. Die Nachteile muß aber der Kunde tragen, der später mit den aus der fremden Unterlage hervorsprießenden Wildtrieben zu kämpfen hat, die sogar am Ende die gewollte Pflanze ganz verdrängen können. Die Unterlagen können auch die Wuchs- und andere Eigenschaften der Pflanze erheblich verändern. Der Hauptgrund gegen „Veredelungen“ und für wurzelechte Pflanzen ist für uns aber: Wir versuchen die Pflanzen als Mitlebewesen zu achten und wollen sie deshalb nicht wie Versatzstücke zusammenpfropfen. Sie danken uns diese Gunst mit Gesundheit und Müheersparnis.Rosa centifolia 'Gerda Nissen'

Das Mittelalter läßt grüßen – unser besonderes Rosenangebot

Rosa gallica 'Versicolor'Rosa gallica 'Tuscany'Rosa mollis

Endlich Rosen, die nicht aussehen wie Plastikstengel, sondern wie richtige Büsche und Sträucher, und die man nicht spritzen, gießen oder schneiden muß. Lästige Wildtriebe gehören der Vergangenheit an, denn die Rosen stehen auf ihrer eigenen Wurzel. Kein Traum, sondern Wirklichkeit – dank dem Rosenangebot von Ahornblatt, einmalig in Deutschland. Wir spezialisieren uns auf heimische Wildrosen, deren Kreuzungen und alte Gartensorten, die zum Teil schon vor Jahrhunderten in Kloster- und Burggärten gestan den haben. Sie sind aus Samen oder Stecklingen gezogen und nicht okuliert („veredelt“). Diese Rosen blühen in der Regel im Jahr nur einmal, aber das in berauschender Fülle. Außerdem überzeugen sie durch Gesundheit, Duft, schöne Blätter, Zweige und Hagebutten sowie anmutige Wuchsgestalt. Kleiner Hinweis: Pflanzen Sie frühblühende Arten wie Bibernell- und Alpen-Heckenrose und spätblühende wie Essig-, Wein- und Hechtrose.Rosa pimpinellifolia 'Staffa'

Die wilde Rebe (Vitis vinifera ssp. silvestris)

Wilde Rebe in den MarchauenDie Wilde Rebe darf nicht verwechselt werden mit der Waldrebe (Clematis vitalba) oder dem sogenannten Wilden Wein (Parthenocissus spec.). Die letzteren sind Allerweltspflanzen, die erste ist eines der seltensten Gewächse Mitteleuropas. Sie ist die fast ausgerottete wilde Stammmutter der Weintraube, und es gibt von ihr in Deutschland vielleicht nur noch ein paar Dutzend Pflanzen. Es war ein besonderes Erlebnis für uns, die Wilde Rebe einmal bei einer Wanderung durch den Urwald der Marchauen in Niederösterreich in mächtigen Exemplaren sehen und photographieren zu können. Kaum hatten wir die Bilder gemacht und unseren Weg fortgesetzt, erblickten wir mitten im Urwald ein paar Leute, die sich auch für die Pflanzen zu interessieren schienen. Es stellte sich heraus, daß es Wissenschaftler aus der Schweiz waren, die in Europa herumreisten, um die letzten Wilden Reben zu erforschen – ein berühmtes Gewächs also, das Besuch von weit her empfängt. Übrigens: Die Wilde Rebe ist zweihäusig, also nach Möglichkeit mehrere pflanzen!

Bilder von der Rheinland-Pfalz-Ausstellung 17.-25.3.2012

Viele fleißige Helfer trugen zum Aufbau der schönen Stände und der bunt blühenden Schaufläche bei und viele Besucher interessierten sich für unser Angebot: Gärten für Mensch und Natur.

Die kleine Schwester der Wildkirsche: Vielseitig verwendbare Zwergweichsel

Dass es in Mitteleuropa nicht nur Tafelkirschen gibt, sondern auch wilde Kirschen, wissen sicherlich die meisten Menschen. Viele kennen die wilde Vogelkirsche (Prunus avium) aus Laubwäldern und Hainen. Schon deutlich weniger Menschen wissen, dass die Sauerkirsche oder Weichsel (Prunus cerasus) bei uns zwar verwildert, aber wahrscheinlich nicht ursprünglich wild vorkommt. Die allerwenigsten jedoch werden die heimische kleine Schwester der genannten Wildkirschen kennen, die Zwergweichsel (Prunus fruticosa), die auch Steppenkirsche genannt wird.

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Ein Duft von Weihnachten: Mandarinenrose

Bei den heimischen Wildrosen finden wir etliche Arten, die nicht nur durch den Duft ihrer Blüten, sondern auch durch den ihrer Blätter beeindrucken.

Auf einen solchen Strauch stieß ich einmal bei einer Wildrosenexkursion im Schweizer Kanton Wallis. Er stand am Rande einer Weide, und da er anscheinend immer wieder abgemäht wurde, hatte er keine Gelegenheit gehabt, Blüten oder Früchte auszubilden. Trotzdem erregte er meine Aufmerksamkeit, weil er deutlich anders aussah als alle andern in dieser ohnehin sehr bemerkenswerten Wildrosengegend.


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Besser als ihr Ruf: Die Alpen-Johannisbeere

Die Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum) ist so etwas wie das Aschenputtel unter den heimischen Johannisbeeren. Ihre Früchte werden in allen einschlägigen Büchern als nicht schmackhaft bezeichnet (was so nicht richtig ist, wie wir später sehen werden).

Der Zierwert des Strauches wird deutlich hinter exotischen Arten wie der Blut-Johannisbeere (Ribes sanguineum) eingestuft. Wer sich aber mit der Alpen-Johannisbeere näher beschäftigt, wird erkennen, dass sie in Wirklichkeit ein „Tausendsassa“ ist.


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