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Praktikumsangebot


Eine Kletterrose im Beton!?

Vielleicht haben Sie auch eine Terrasse auf der Sie gerne eine Wand begrünen möchten, aber unter den Platten ist Beton?
Einer unserer Kunden aus Mainz stand vor diesem Problem und wollte sich nicht davon abbringen lassen dennoch eine Kletterrose (Rosa arvensis ‚Plena‘) zu pflanzen.
Wir haben ihn natürlich gerne bei seinem Vorhaben unterstützt.
Ob das Experiment wirklich gelingt, sehen wir im nächsten Jahr. Wir wünschen aber auf jeden Fall viel Glück und freuen uns auf weitere Bilder der Rose.

Haben Sie Ähnliches probiert und können davon berichten? Dann schreiben Sie uns nachricht@ahornblatt-garten.de

Der Wildapfel Geising – Förderpflanze 2013

Saftig, herbsüß und mit einer besonderen Würze, wie sie nur Wildäpfel haben, überraschte der Geising unseren Tester. Außerdem schien er eine belebende Wirkung zu haben und den Magen zu beruhigen. Probieren Sie ihn doch auch einmal.

Vom Verkaufserlös dieser Pflanze fließt ein Teil unmittelbar in gemeinnützige Pflanzen-Artenschutzprojekte, augenblicklich insbesondere in die Erweiterung und Unterhaltung von Pflanzen-Genbanken (bisher 2½ Hektar). [zum Wildapfel Geing im Pflanzenmarkt]


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Bilder vom „Tag der Rosenblüte“ 2012

Am 2. Juni fand bei angenehmem Sommerwetter unser „Tag der Rosenblüte“ statt. Die an diesem Tag geöffnete Mainzer Rosensammlung  auf dem Lerchenberg zeigte sich dabei von ihrer schönsten Seite und zahlreiche Besucher nutzten auch die angebotene Führung. Im Gartenmarkt gab es außer vielen Rosen noch Bücher und Aufsätze über Rosen, einen Vortrag sowie einen kleinen Imbiß und Getränke.

Bilder vom „Treffpunkt Vielfalt“ am 12. Mai 2012

Bei dieser Veranstaltung standen die Bienen und die Imkerei im Mittelpunkt. Gregor und Ulrike Rohlmann aus Lüdenscheid gaben in ihrem Vortrag „Bienen, Hummeln und Co.“ spannende Einblicke in das Leben und die Haltung von Honig-Bienen und weckten Verständnis für die herausragende Bedeutung der Honig-Bienen und ihrer wilden Verwandten für uns Menschen. Auch die heutigen Bedrohungen für die Bienen kamen zur Sprache und Möglichkeiten, die Bienen zu fördern, insbesondere durch die Anpflanzung heimischer Wildpflanzen und Verzicht auf Pflanzenschutzgifte.
Daneben gab es wieder Musik, einen kleinen Imbiß und die Möglichkeit, heimische Pflanzen im Gartenmarkt kennenzulernen und natürlich auch zu erwerben.

Den gemeine Pfeifenstrauch – (Philadelphus coronarius)

Hinter dem etwas schnöden Namen verbirgt sich unser vielleicht betörendster Duftstrauch. Der Volksmund nennt ihn denn auch „Jasmin“, obwohl er mit diesem südlichen Ölbaumgewächs pflanzenkundlich nichts zu tun hat. Als wir unsere ersten „Jasmine“ gepflanzt hatten, wunderten wir uns allerdings, daß die ansehnlichen schneeweißen Blüten nur ein flaues Gerüchlein von sich gaben. Waren die Beschreibungen maßlos übertrieben gewesen? Eines Sommertages, auf dem Weg zu einer Jugendherberge, kam ich an einem alten Gebüsch vorbei, das mit weißen Blüten bedeckt war – ohne Zweifel Pfeifensträucher. Als ich die Wagenscheibe etwas herunterdrehte, schwappte ein köstlich süßer Duft herein. Ich sprang aus dem Wagen – da waren sie tatsächlich: Sträucher mit dem berühmten Jasminduft. Nach weiterer Nachforschung des Rätsels Lösung: Unsere Gartenkünstler, denen nichts in der Natur gut genug ist, haben an dem armen Pfeifenstrauch so lange herumgezüchtet und -gekreuzt, bis der Duft weg war. Keine Frage, daß wir bei Ahornblatt nur den echten, duftenden „Jasmin“ bereithalten.

Der schwarze Geißklee (Cytisus nigricans)

In meinen Naturgarten-Pioniertagen erstand ich mir ein schönes Buch, in dem die verschiedensten Straucharten bunt abgebildet und beschrieben waren. Als ich mir die heimischen Wildarten heraussuchte, stieß ich auf einen kleinen Strauch mit gelben Blütentrauben, der meine Aufmerksamkeit erregte, den Schwarzen Geißklee (Cytisus nigricans). Seine Beschreibung schloß allerdings mit dem vernichtenden Urteil: „als Zierpflanze wenig wirkungsvoll“. Dieser Verriß wollte gar nicht zu dem danebenstehenden Lichtbild passen, und so ließ ich mich glücklicherweise nicht abschrecken. Der Schwarze Geißklee ist seitdem zu einer unentbehrlichen Pflanze gerade für kleinere Naturgärten geworden, wo er als unermüdlicher Blüher ein Blickfang ist. Der Grund seiner Abwertung ist wo möglich nur, daß er kein Exot ist. Denn was nicht von weit her ist …

Der gelbe Blasentrauch (Colutea arborescens)

33-2009.05.30 Koppel 076 - Colutea arborescens-001Eines Tages gingen wir zusammen mit dem Besitzer durch einen der ersten von uns angelegten Naturgärten. Dort waren neben dem Wege einige Gelbe Blasensträucher gepflanzt, die in voller Blüte standen. Als wir gerade die schönen gelben Schmetterlingsblüten bewunderten, gewahrten wir plötzlich ein stattliches schwarzbraunes Kerbtier, das emsig Nektar oder Blütenstaub sammelte. Wenn es zur nächsten Blüte flog, ließ es ein tiefes Gebrumm vernehmen. Wir hatten so ein Tier noch nie gesehen und erfuhren erst später, Holzbiene an Colutea arborescensdaß es sich um die seltene Holzbiene handelte. Seitdem sind wir diesem auffälligen Tier in vielen Naturgärten begegnet, in denen der Gelbe Blasenstrauch gepflanzt ist. Ein Berichter des Hessischen Rundfunks verfolgte gar eine von ihnen mit dem Mikrophon, um ihr auffälliges Fluggeräusch in sein Stimmungsbild des Naturgartens aufzunehmen.