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Den gemeine Pfeifenstrauch – (Philadelphus coronarius)

Hinter dem etwas schnöden Namen verbirgt sich unser vielleicht betörendster Duftstrauch. Der Volksmund nennt ihn denn auch „Jasmin“, obwohl er mit diesem südlichen Ölbaumgewächs pflanzenkundlich nichts zu tun hat. Als wir unsere ersten „Jasmine“ gepflanzt hatten, wunderten wir uns allerdings, daß die ansehnlichen schneeweißen Blüten nur ein flaues Gerüchlein von sich gaben. Waren die Beschreibungen maßlos übertrieben gewesen? Eines Sommertages, auf dem Weg zu einer Jugendherberge, kam ich an einem alten Gebüsch vorbei, das mit weißen Blüten bedeckt war – ohne Zweifel Pfeifensträucher. Als ich die Wagenscheibe etwas herunterdrehte, schwappte ein köstlich süßer Duft herein. Ich sprang aus dem Wagen – da waren sie tatsächlich: Sträucher mit dem berühmten Jasminduft. Nach weiterer Nachforschung des Rätsels Lösung: Unsere Gartenkünstler, denen nichts in der Natur gut genug ist, haben an dem armen Pfeifenstrauch so lange herumgezüchtet und -gekreuzt, bis der Duft weg war. Keine Frage, daß wir bei Ahornblatt nur den echten, duftenden „Jasmin“ bereithalten.


 
 
 

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