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Der Wildapfel Geising – Förderpflanze 2013

Saftig, herbsüß und mit einer besonderen Würze, wie sie nur Wildäpfel haben, überraschte der Geising unseren Tester. Außerdem schien er eine belebende Wirkung zu haben und den Magen zu beruhigen. Probieren Sie ihn doch auch einmal.

Vom Verkaufserlös dieser Pflanze fließt ein Teil unmittelbar in gemeinnützige Pflanzen-Artenschutzprojekte, augenblicklich insbesondere in die Erweiterung und Unterhaltung von Pflanzen-Genbanken (bisher 2½ Hektar). [zum Wildapfel Geing im Pflanzenmarkt]

Der Wildapfel Geising

Es war Oktober. Wir statteten der Genbank Obst in Dresden-Pillnitz einen Besuch ab. Unser Augenmerk galt insbesondere dem Wildobst. Wie gut, daß gerade die beste Zeit war, um die Früchte der verschiedenen heimischen Wildäpfel zu verkosten. Seit dem Morgen wandelten wir unter sachkundiger Führung des Wissenschaftlers Dr. Geibel durch die ausgedehnten Reihen von Wildapfelherkünften aus ganz Deutschland.

Langsam stellte sich Müdigkeit ein, und überdies ist das Verkosten von Holzäpfeln nicht gerade ein Zuckerschlecken. Zudem machten mir Magenbeschwerden zu schaffen. Irgendwann kamen wir zu einem Typ, der aus dem Wald auf dem sächsischen Berg Geising stammte. Der kleine Baum hatte eine Fülle mittelgroßer grüner Früchte hervorgebracht. Routinemäßig nahm ich einen der Äpfel, biß hinein … und welche Überraschung: er war nicht trocken und sauer wie andere, sondern saftig, herbsüß und mit einer besonderen Würze, wie sie nur Wildäpfel haben.

Es war der einzige der Äpfel, von dem wir mehr als nur eine Frucht aßen. Und das Beste kam noch: unsere Müdigkeit verflog plötzlich, das Hungergefühl war weg und irgendwie perlte neue Lebenskraft durch unseren Körper. Aus irgendeinem Grund hatten sich auch meine Magenbeschwerden verflüchtigt.


 
 
 

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